In Coaching, New Learning

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen Vortrag oder eine Präsentation, bei der die Menschen quasi an Ihren Lippen hängen und vollkommen interessiert sind.

Das ist möglich, wenn Vortragende und Präsentierende die Pfade der üblichen Präsentationen verlassen und einen individuellen Vortrag für sich und ihre Kundenprojekte entwickeln.

Neben den unterschiedlichsten Techniken und Möglichkeiten ansprechender und inhaltsbezogener Visualisierung sind es die Geschichten, die besonders emotional in Erinnerung bleiben und dadurch den Inhalt verankern. Diese Geschichten sollten dem Thema und den Zuhörenden dienen, sie schließen bestenfalls das Thema auf und bilden eine Brücke zwischen der Persönlichkeit des Vortragenden und dem Thema. Sie sollten die Herzen der Menschen berühren und sie sollten persönlich sein. Die zentralen Werte in diesen Storys sind die, die sich mit denen, wie wir das Thema aufbereiten, verbinden. Eine magische Mischung. Und wenn sie dann noch einer guten Dramaturgie folgen, scheint alles perfekt. „Doch wie komme ich zu solch einer Geschichte?“, werde ich immer wieder gefragt.

Meiner Erfahrung nach liegt der Schlüssel zu diesen Geschichten darin, so zu leben, dass man jeden Tag eine Geschichte erlebt, die es sich lohnt zu erzählen.

„Wer eine Geschichte zu erzählen hat, ist ebenso wenig einsam wie der, der einer Geschichte zuhört. Und solange es noch irgendjemand gibt, der Geschichten hören will, hat es Sinn, so zu leben, dass man eine zu erzählen hat.“

Sten Nadolny

Leben wir also so, dass wir Geschichten zu erzählen haben.

Was können das für Geschichten sein?

Geschichten, in denen wir etwas von anderen gelernt haben, Geschichten, in denen wir eine wertvolle Erkenntnis gewonnen haben.

Geschichten von überstandenen Erfahrungen, die speziell, herausfordernd oder auch schmerzhaft waren und uns zu einer neuen Erfahrung geführt haben. Besonders wertvoll sind Geschichten, die einen Bezug zum Thema haben, die davon erzählen, warum das Thema für uns so relevant ist. Dann entsteht eine positive Betroffenheit und ein persönliches Mandat zum Thema über die eigene Sachlichkeit hinaus.

Sammeln Sie also Geschichten, verlassen Sie die „trotthaften Pfade“ des Alltags und halten Sie das Herz, die Augen und die Ohren auf. Geschichten finden sich überall.

Anmerkung: Das Foto stammt aus der Lutherstube auf der Wartburg, ein Ort, den ich als sehr inspirierend und besonders erachte.

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