In Akademie

„Schau mir in die Augen, Kleines!“

Sie kennen sicherlich diese berühmte Filmszene und erinnern sich auch an die tränengefüllten Augen von Ingrid Bergman in der Hauptrolle. Millionen Zuschauer*innen hat diese Szene tief berührt.

Und ich werde immer wieder gefragt: Wie kann das gehen, Menschen beim online-gestützten Arbeiten emotional zu berühren? Das ist so wichtig, denn online zu arbeiten, online zu präsentieren, in Workshops und Barcamps zu arbeiten, ist für viele von uns seit Monaten der Alltag.

Für mich ist es ähnlich wie mit dem Gedanken an eine Schreibblockade beim Buchschreiben. Manch einer beschäftigt sich damit, wie er diese umschiffen oder aus dem Wege räumen kann. Andere schreiben einfach und nennen es gar NICHT Schreibblockade.

Und vergleichbar ist es mit der online-gestützten Meeting- und Präsentationskultur. Um das „einfach anders zu tun“, bedarf es etwas Übung, aber es ist machbar! Ich möchte Sie ermutigen und habe hier einige meiner Best-Practice-Tipps für Sie:

  • Hören Sie auf zu denken, dass es schwierig ist, Menschen emotional zu berühren! Seien Sie stattdessen selber berührt – und zwar von Ihrer Begeisterung und Leidenschaft zum Thema.
  • Seien Sie berührt davon, mit anderen Menschen in diesem virtuellen Raum zu arbeiten und ihnen nahe zu kommen.
  • Zeigen Sie Ihre Berührtheit durch Ihre Emotionen, durch Ihre Nähe zur Webcam und durch Ihre Augen. Lassen Sie sich dabei zuschauen, wie das Thema und die Menschen Sie bewegen.

Dazu ist es aus meiner Erfahrung unerlässlich, sich mit dem eigenen Thema des Meetings oder der Präsentation tief zu verbinden. Und natürlich ist es absolut sinnvoll, es im wirklichen Sinne zu inszenieren – ihm einen Rahmen zu geben. Das steht auf einem anderen Blatt, äh im Blog.

Die Webcam ist aktuell das Tor zur Welt. Deshalb gilt: „Schau mir in die Augen, Kleines!“

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