In Speaker, Training

Warum klare Lernziele in Trainings jetzt noch wichtiger sind:

Die weltweite Veränderung durch den Umgang mit Covid 19 lässt Präsenzseminare fast von einem Tag auf den anderen verschwinden, stattdessen werden Webinare, virtuelle Classrooms, Konferenzen und Meetings angeboten. Und das oft sogar wenige Tage später, so dass ich mich frage, ob diese qualitativ ebenso hochwertig sind. – In diesem schnellen Wandel bleibt die Auswahl der Webinare und deren Güte durch das hohe Tempo teilweise komplett auf der Strecke.

Es ist jetzt die Zeit für eine Zäsur der Trainingskonzepte!

Gefragt sind jetzt idealerweise adaptive Bildungskonzepte: maßgeschneidert, individuell, nutzerfreundlich und einladend. Wie im Präsenztraining auch sollte ein Webinar oder Online-Training ebenso auf das jeweilige Kompetenzlevel der Teilnehmenden abgestimmt werden. Neue Informationen bzw. „Wissen“ darf nicht gießkannenmäßig ausgeschüttet werden!

Die inhaltliche Auseinandersetzung im Training muss nicht automatisch bei Adam & Eva anfangen, wenn die Teilnehmenden bereits erfahren und versiert sind. Das aber herauszufinden braucht Aufmerksamkeit und das Erfassen genau dieser Heterogenität ist vor allem in Online-Seminaren nicht immer einfach.

Eine klare Lernzieldefinition ist ein bewährter Weg, Trainings und Webinare punktgenau zu designen. Denn Lernziele bestimmen, was die Teilnehmenden nach einem Seminar oder Webinar können oder wissen und welche neue Einstellung sie z.B. bekommen können.

Sind Lernziele für das jeweilige Lernevent definiert, so kann auf dieser Basis mit der Inhaltsaufbereitung begonnen werden. Vorher macht das keinen Sinn, denn erst nach der Analyse des Istzustandes und der Festlegung des Zielzustandes kann geplant werden.

Immer wieder erlebe ich aber, dass Trainings anders herum aufgebaut werden, der Focus ist erst auf dem Inhalt, der in einer Lerneinheit bearbeitet werden soll. Logisch – denn das ist viel einfacher. Lernziele zu definieren ist komplex und anspruchsvoll!

Die Zieldefinition jedoch gibt die Richtung und die Maßgabe vor.

Nach den Zielen kommen die Inhalte und wiederum danach die Frage nach der passenden Aufbereitung des Inhaltes, also der Präsentationsmethode. PowerPoint bzw. vorbereitete Folien als Träger für den Inhalt sind in Webinaren ebenso verbreitet wie in Präsenztrainings – und sie sind m.E. nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Auch hier gibt es viele, kreative Methoden, die Menschen Freude machen, abwechslungsreich, interessant und nachhaltig zu lernen. Und immer liegt dabei der Fokus auf der bestmöglichen Erreichung der Lernziele – und genau da schließt sich der Kreis.

 

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