In Persönliches, Training

Wie sehen sie aus, die Lernräume der Zukunft? – Eine Nachlese zum Trainerkongress Berlin 2019

Wie sehen sie aus, die Lernräume der Zukunft? – Dieser Frage gingen Barbara und Thea Messer in ihrem Workshop beim Trainerkongress Berlin nach. Angelehnt an die aktuelle Entwicklung spannte der Workshop den Bogen vom 3-Tages-Führungskräftetraining zu kleinen Microtraining-Sessions – analog und – wo sinnvoll – auch digital. In den gegebenen 70 Minuten konnten die beiden viele Anregungen und Beispiele geben. Und alle Aktivitäten für die Teilnehmenden ließen eine wunderbar anregende, kreative, fröhliche Atmosphäre mit viel Lachen, Aha´s, Wertschätzung und Miteinander entstehen.

Themen auf den Punkt zu bringen, so dass daraus kleine, wirksame Lernsessions entstehen, die dann auch noch intensiv sind, ist eine Kunst, die mehr und mehr gebraucht wird.

Adaptives, individualisiertes Lernen sollte künftig integriert werden, um bestmöglich die gesetzten Lernziele zu erreichen. Mehr und mehr sollten wir uns von einem „Gießkannentraining“ verabschieden – „one fits all“ war gestern.

Dazu braucht es nach unserem Verständnis eine bestmögliche Abstimmung der einzelnen Trainingskonzepte und deren Abgleich bzw. Verzahnung mit Online-Lernformaten.

Die entscheidenden Fragen sind dabei u.a.

  • wie dramaturgische Höhepunkte gesetzt werden können, die den Inhalt intensiv verdeutlichen und verankern,
  • welche Inhalte wie für die Teilnehmenden selbst zu erarbeiten bzw. digital zu bearbeiten sind,
  • welche Elemente im Präsenztraining und welche digital gestützt aufbereitet werden.

Trainer*innen werden zunehmend didaktische Experten und bringen zugleich immer auch die fachliche Expertise mit. Komplex also.

Im Workshop auf dem Trainerkongress stellten Thea und Barbara Messer kurzweilige und zugleich wirksame Konzepte und Methoden vor, die sich z.B. als Mind Opener auch für Micro-Trainings anwenden lassen. Sie gaben auch Beispiele für deren digitale Umsetzung – von Videos bis zu Rehearsal (eine Plattform für die vertiefende Arbeit mit Video-Feedback).

                               

 

Im Workshop „Walk what you talk“ ging es um das Thema „Authentizität als Trainer*in“, hier saßen die Teilnehmenden mit Barbara Messer am Lagerfeuer, um über die persönliche Achillesferse zu sprechen. – Sie erlebten eine Einheit mit der Neutralen Maske nach Jacques Lecoq, die das Muster der persönlichen Körpersprache verdeutlicht und sichtbar macht. Zudem ging es um Status, um Wahrnehmung des Gegenübers.

 

Insgesamt war es wieder eine überaus gelungene Veranstaltung, die mit ihrer wunderbaren Stimmung in Erinnerung bleiben wird! Wir bedanken und auch an dieser Stelle bei Gert Schilling und seinem Team! Und im März 2020 geht es wieder nach Berlin – zum 12. TKB!

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