In Persönliches

Seit Jahren arbeite ich und nun auch das Team von Trainity bewusst ohne PowerPoint.
In mehr als 20 Jahre Trainings, davon Tausende von Fachtrainings, habe ich mir etwas erarbeitet, was mehr ist als ein Methodenschatz.
Es ist die Kunst, einen Inhalt interessant, nachhaltig – im wahrsten Sinne merkwürdig – aufzubereiten.

Dank dieser von mir entwickelten Methoden werden die Teilnehmenden auf anderen, persönlichen Ebenen angesprochen und das Lernen und Erinnern des präsentierten Inhaltes dadurch gefördert. Die Multisensorik ist einer der Aspekte aus der modernen Neurodidaktik, die wir konsequent bei der Aufbereitung von Inhalten und Informationen berücksichtigen und nachhaltig umsetzen.

Die Methode oder Präsentationsform, mit der ein Inhalt aufbereitet wird, ist nur so viel wert, wie die Kompetenz des Präsentierenden, dieser sollte „im Thema stehen“, es nicht nur einfach vortragen, sondern ein Stück weit „leben“, das Thema lebendig machen.

Auch aus Sicht der Hirnforschung gibt es viele Gründe, die gegen Präsentationen der Inhalte mittels Folien sprechen. Immer wieder taucht der Begriff „begleitetes Lesen“ auf, wenn es um PowerPoint geht. Denn der Präsentierende versteckt sich quasi hinter den Folien, wird unsichtbar und austauschbar. Nun sehen wir uns durch Forschungsergebnisse der LMU München in unserem Ansatz einmal mehr bestätigt. – Unserer Meinung nach – auch bestätigt durch die Hattie-Studie – ist gerade der persönliche Bezug zum Lehrenden / Vortragenden entscheidend für den Lernerfolg der Teilnehmenden.

Nun zeigen aktuelle Zahlen des von I-Pointing – ein Dienstleister zur Erstellung von PowerPoint für seine Kunden – beauftragten Marktforschungsinstitutes auf, dass die Vorbereitung der Präsentationen einen nicht unerheblichen Teil der Arbeitszeit erfordert. Laut der Süddeutschen Zeitung vom 27.4.2018 haben sie herausgefunden, dass Mitarbeitende in Firmen ca. 100 Stunden im Jahr mit dem Optimieren ihrer Folien verbringen. Das sind immerhin rund 5 % der Jahresarbeitszeit!

PowerPoint-Folien aufwändig vorbereiten, die am Ende auch noch schlechtere Merkleistungen bringen als unsere kreativen Methoden? Nein, das darf nicht sein – schon gar nicht in Zeiten von Lean und Fachkräftemangel!