In Persönliches, Training

3 Tage war ich gerade in Tunesien, um ein internationales Führungsteam zu unterstützen, weiter seine Vision für die weltweit arbeitenden Teams an den Standorten auszurollen, mit Werten und Lebendigkeit alltagstauglich zu machen.
Dieses Projekt hatte viele spannende Momente. Es fing schon an, dass die Skype-Sitzung mit dem CEO in Jamaika nach wenigen Minuten eine passgenaue Sache war. Obwohl wir uns nicht kannten, waren wir sofort connected – um gleich mal den Sprung ins Englische zu springen. 24 Stunden später war der Auftrag klar, 10 Tage später saß ich im Flieger.
Die 20 Kilo Freigrenze beim Fluggepäck ist für mich – trotz der ungewöhnlichen Methoden – machbar. Improvisation, Inspiration und Kreativität wiegen nichts und begleiten mich überall hin.
Am Vorabend gab es ein gemeinsames Essen in der Villa Dillon, hier galt es die Stimmung der Menschen von 5 Kontinenten aufzusaugen.
Die Gastfreundschaft der Tunesier ist ein Genuss, wie auch das köstliche Essen.
Am Tag 2 hatte ich die Aufgabe, den Vormittag über „Mäuschen“ zu spielen, aufzunehmen, wie die Company ihr „Why“ gestalten möchte, um dann am Nachmittag für noch mehr Tiefe und Verbundenheit zu sorgen. Eine Runde am improvisierten Lagerfeuer hatte ebenso Platz, wie kreative Methoden, um die Vision aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – gewissermaßen eine Horizonterweiterung. – Ein guter Tag, der bei einer Nachbesprechung bei köstlichem tunesischen Pfefferminztee seinen Ausklang fand.
Um den Flow für die Vorbereitung von Tag 3 zu nutzen, schwamm ich am Abend noch im herrlich warmen Pool und entwickelte danach die Präsentationsunterlagen und Details weiter.
Dieser war dann einfach nur traumhaft. Die Krönung war gleich der Beginn. Nach dem Verankern der Key Message des Vortages stieg ich mit der Methode „Liebes Tagebuch“ tiefer ein und gönnte mir, – um die feine Wirkung der Worte zu nutzen – einen Translater. So saßen wir dann beide vor der Gruppe und ich begann: „I am sitting in Tunis in a training.“ Und neben mir höre ich „I am sitting in Tunis in a training“. Wir mussten alle lachen, solch ein witziger Moment.
Den Vormittag über lenkten wir den Focus auf eine verbindende Kommunikation. Das Ende war eine gemeinsame Mahlzeit – umrahmt von Datteln und Orangen.

                                                        

Dankbar flog ich über Paris nach Hannover zurück und nehme wieder einmal mit, dass mein früherer Englischlehrer einen Fehler gemacht hat. Die Menschen mögen meinen Akzent.
Und die Masterclass Anfang des Jahres bei Eduard Neumann alias Clown Eddy hat sich gelohnt! Meine Improvisationsfähigkeit ist noch einmal größer geworden.
Ich bin sicher, dass nun so einige Führungskräfte in Malaysia, Jamaika, Berlin, Boston und Tunis ihre Meetings mit „Dear Diary“ beginnen.
Es ist ein gutes Gefühl, einen Kunden auf diese Weise zu unterstützen, die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene noch mehr zu verbessern und damit dessen Kunden noch zufriedener zu machen.

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